Mittwoch, 2. Februar 2011

marburg update

Es gibt wieder Neues von der Marburger Stadtentwicklung:
  • Mittlerweile sind alle drei Teile der Bahnhofsentwicklung (Umbau der Bahnsteige und Zuwegungen, Umbau des Empfangsgebäudes, Umgestaltung des Umfeldes) im Gange.
  • Das Hülsenhaus wird tatsächlich für knapp fünf Millionen Euro saniert, es stehen schon Container mit Altmöbeln in der Zufahrt.
  • Mit einer Erweiterung des Sanierungsgebietes Nordstadt möchte die Stadt ermöglichen, dass auch das ehemalige Verwaltungsgebäude des Gaswerks (heute Proberäume) und das selbstverwaltete Wohnprojekt Bettenhaus demnächst anfangen können zu renovieren.
  • In einem Hinterhof in der Biegenstraße entsteht mal wieder ein neues Mehrfamilienhaus, diesmal unter vielleicht nicht gerade erheblichem, aber doch bemerkbarem Protest.
  • Der Ideenwettbewerb für die Umgestaltung des Rudolphsplatzes ist mittlerweile mit 190.000 Euro im Haushalt angesetzt und soll stattgefunden haben, bis die lange überfällige Sanierung der Weidenhäuser Brücke, die mit dem Umbau des Platzes logischerweise eine Einheit bilden muss, anfängt. Die Brücke soll nicht nur neu abgedichtet werden, es sollen auch Sandsteinzierrate wieder hergestellt und die potthässlichen Rohre, die man an sie angehängt hat, abgebaut werden. Vor allem aber wird man auf der von Weidenhausen aus gesehen rechten Seite einen Fußweg hinzufügen und damit ein ständiges Ärgernis für alle Fußgänger in der Innenstadt beseitigen.
  • Der Hermann-Cohen-Weg, also der obere Uferweg zwischen Unterführung zur Phil-Fak und Mensa (vulgo "Catwalk") wird derzeit grundhaft erneuert und verbreitert. Derzeit ist erst einmal nur ein schmaler Streifen mit wassergebundener Decke, Lampenmasten und Pflastereinfassung fertig; ich vermute, dass dieser, wenn der Hauptweg fertig gepflastert ist, ein Grünstreifen werden soll, denn als Radweg wäre er wegen Breite und Masten unbrauchbar.
  • Die rechte Seite des berühmt-berüchtigten ranzigen Durchgangs von der Bahnhofstraße zum Parkplatz des Edeka Rosenstraße ist eingerüstet und es besteht begründete Hoffnung, dass dieser Ort nach Abschluss der Bauarbeiten etwas weniger hässlich sein könnte als vorher.
  • Diverse Werkstatthallen und sonstige Gebäude des ehemaligen Autohauses an der Ecke Neue Kasseler Straße / August-Bebel-Straße wurde in den letzten Wochen vollständig abgerissen, inklusive Herausreißen der Grundmauern. Mir sind noch keine Pläne für eine Neubebauung bekannt.

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